Viel Lob für den erfolgreichen Kurs des Unternehmens
„Bayer ist nun wieder wer in der Pharma-Welt.“ Mit diesen Worten lobte ein Aktionärsvertreter die Geschäftsentwicklung des Unternehmens und die erfolgreich verlaufende Integration von Schering in der Diskussion mit den rund 5.000 Besuchern der 55. ordentlichen Hauptversammlung der Bayer AG.
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| Bayer-Chef Werner Wenning informierte auf der Hauptversammlung in der Kölner Messehalle rund 5.000 Besucher über die erfreuliche wirtschaftliche Lage des Unternehmens. |
Nach der Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Manfred Schneider und dem Bericht des Vorstandsvorsitzenden Werner Wenning stellten sich Vorstand und Aufsichtsrat den Fragen der Versammlungsteilnehmer. Wichtiges Thema war dabei die Integration von Schering. Das Unternehmen könne nun die Früchte der Übernahme ernten, erklärte Hans-Richard Schmitz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. „Seit 2004 präsentieren Sie uns in schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr ein besseres Ergebnis und auch mehr Dividende“, so Schmitz. Auch der Kurs der Bayer-Aktie habe den Dax in diesem Jahr bereits weit hinter sich gelassen. Der Vertreter der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger, Harald Petersen, lobte ebenfalls den Kurs des Konzerns: „Die Übernahme von Schering war ein mutiger Schritt. Es sieht so aus, als ob sich alles gut entwickelt, und ich hoffe, dass es so bleibt.“
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| Lobte die Schering-Übernahme: Hans-Richard Schmitz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. |
Ein anderer Diskussionsteilnehmer bedankte sich für die Wertentwicklung der Bayer-Aktie und in diesem Zusammenhang für die Leistungen und Anstrengungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns. „Die Stärkung der Pharmasparte hat sich vor dem Hintergrund der internationalen Entwicklung als sehr richtig erwiesen“, betonte er.
Zum Verlauf der Integration von Bayer Schering Pharma erläuterte Wenning während der mehrstündigen Diskussion, dass bisher alle Etappenziele erreicht seien. „Wir werden ein schlagkräftiges, internationales und auf Arzneimittelspezialitäten ausgerichtetes Pharmaunternehmen schaffen.“ Auch in Zukunft liege der Fokus des Konzerns auf der Stärkung des HealthCare-Geschäfts. „Durch den Erwerb von Schering sind wir bereits weltweit zur Nummer sechs im Geschäft mit Arzneimitteln, die von Fachärzten verschrieben werden, aufgestiegen. Hier wollen wir weiter wachsen.“ Und im Geschäft mit verschreibungsfreien Medikamenten suche Bayer ebenfalls nach sinnvollen Ergänzungen, um die regionalen Präsenzen sowie das Sortiment zu komplettieren.
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| Ein bewegender Film zeigte eindrucksvoll, wie das Bayer-Medikament Nexavar® schwerkranken Menschen helfen kann. |
Als Entwicklung aus der Forschungs-Pipeline mit großem Potenzial bezeichnete Wenning den oralen Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban zur Vorbeugung von Schlaganfall bei Vorhof-Flimmern und zur Behandlung venöser Thromboembolie. Hoffnungsträger in der Onkologiepipeline sei Nexavar®. „Sollten sich unsere Erwartungen in den zurzeit untersuchten Indikationen Leber- und nicht-kleinzelliger Lungenkrebs erfüllen, können wir ein erhebliches Marktpotenzial realisieren“, so Wenning. Für die Indikation Nierenkrebs habe Nexavar® die Zulassung bereits in mehr als 50 Ländern erhalten.