Viel Lob für den erfolgreichen Kurs des Unternehmens
Thema in der Diskussion waren zudem die Investitionen des Bayer-Konzerns in China. Ein Aktionär wollte wissen, nach welchen Umweltstandards das Unternehmen in China arbeite. Wenning bekräftigte, dass Bayer einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet sei. „Dies bedeutet, dass wir Ressourcen verantwortungsbewusst und effizient mit Blick auf nachfolgende Generationen nutzen, unsere Produkte nach hohen Standards fertigen und die Bedürfnisse der Gesellschaft berücksichtigen.“ Dies gelte für China ebenso wie für alle anderen Länder, in denen Bayer aktiv sei. Auch die Bayer-Anlagen in China befänden sich technologisch und bei der Umweltbilanz auf höchstem Standard. So werde dort zum Beispiel zur Chlorherstellung die von Bayer entwickelte Sauerstoffverzehrkathode eingesetzt, was den Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren um rund 30 Prozent reduziere.
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| Erhielten eine große Zustimmung der Aktionäre: Dr. Manfred Schneider (links) und Werner Wenning. |
Weitere Themen der Diskussion waren unter anderem die Höhe der Dividende, die Personalpolitik, die Vergütung von Aufsichtsräten und Vorstand, der Bau eines Kohlekraftwerks in Krefeld sowie Detailfragen zu Übernahme der Schering AG. Die sogenannten „kritischen Aktionäre“ erhoben – ihre größtenteils aus den vergangenen Jahren bereits bekannten – Vorwürfe zu Kinderarbeit oder Produktsicherheit. Alle Anschuldigungen wurden vom Vorstandsvorsitzenden als haltlos und unbegründet zurückgewiesen. Bei der anschließenden Abstimmung folgten die Aktionäre mit großer Mehrheit den Anträgen von Aufsichtsrat und Vorstand (siehe Beschlüsse der Hauptversammlung).



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Zusammenfassung der Diskussion
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